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Den richtigen Laptop finden: Darauf solltest du achten
I Am Digital

Den richtigen Laptop finden: Die Kaufkriterien im Überblick

Richtigen Laptop finden

Digitale Nomaden, Solo- wie Entrepreneure und Freelancer haben eines gemeinsam, nämlich, dass sie bei ihrer täglichen Arbeit auf ihr Notebook angewiesen sind. Daher sollten bei der Anschaffung einige Punkte beachtet werden, die beim Kauf eines neuen Laptops von Bedeutung sind.

Der Grund für den heutigen Beitrag liegt darin, dass es bei mir nach mehr als vier Jahren höchste Zeit für einen neuen Laptop wird. Über die Jahre hat mein Toshiba Satellite zwar tadellos gearbeitet, allerdings hat sowohl der Akku an Laufzeit als auch der Prozessor an Geschwindigkeit eingebüßt. Zudem ist der Lüfter mittlerweile so laut, dass ich in CoWorking Spaces durchaus der Ruhestörung bezichtigt werden könnte.

Ein paar Gedanken im Vorhinein machen

Es ist also an der Zeit für ein neues Notebook, weshalb ich mir in den vergangenen Wochen vermehrt Gedanken über die notwendigen Anforderungen gemacht habe. Da gefühlt jeder Digitale Nomade und Entrepreneur eines der Modelle mit dem Apfel benutzt, hätte ich es mir leicht machen können und mir ebenfalls ein MacBook zulegen können. Aber ich wollte den anderen Notebooks zumindest eine Chance geben.

Daher solltest auch du, bevor du dir erste Modelle aussuchst, Gedanken machen, wofür du dein künftiges Notebook verwendest und wo du es einsetzt. Brauchst du es lediglich zum Bloggen, Surfen und Beantworten von E-Mails? Oder benötigst du es zur Bild- und Videobearbeitung? Wird der Laptop deinen Desktop-PC als Workstation ersetzen oder bist du viel unterwegs und ziehst lieber ein kompaktes Modell vor, das wenig Platz einnimmt?

Die Antworten darauf wirken sich schließlich auf die Größe, die Leistung, die Ausstattung und nicht zuletzt auf den Preis aus.

Den richtigen Laptop finden

Hast du dir Gedanken über den Einsatz deines zukünftigen Laptops gemacht, dann gibt es einige Punkte, die für den Kauf eines neuen Notebooks relevant sind. Ich bin zwar kein Computer-Fachmann und IT-Experte, habe mich aus aktuellem Anlass aber ausgiebig mit der Materie beschäftigt, weshalb ich dir einige Kriterien, die für den Kauf deines Notebooks unerlässlich sind, näher vorstelle:

Kosten

Wir haben die Angewohnheit, dass wir beim Erwerb neuer Gegenstände vor allem auf den Preis achten. Klar, dass ich die Kosten auch hier aufgelistet habe und als bedeutenden Punkt für die Kaufentscheidung sehe. Das Problem ist jedoch, dass uns die Kosten oftmals daran hindern, das Produkt zu kaufen, das unseren Anforderungen am ehesten entspricht. Zudem gibt es Notebooks in allen Preisvariationen, angefangen bei 250 Euro bis weit über die 2.500 Euro hinaus.

Größe und Gewicht

Ein entscheidender Faktor ist die Größe und das Gewicht. Wenn du als Digitaler Nomade oder Reiseblogger viel unterwegs bist, dann ist ein kleines Gerät von Vorteil. Ein Netbook zwischen 10 und 12 Zoll ist problemlos im Rucksack verstaubar. Auch neue Ultrabooks (12 bis 14 Zoll) bieten sich ideal für Reisen an, da sie meist sehr flach sind und weniger als 1,5 Kilogramm wiegen.

Je kleiner ein Laptop ist, umso geringer ist oftmals die Rechenleistung, weshalb Webdesigner, Programmierer oder Freelancer, die auf bestimmte Soft- und Hardware angewiesen sind, meist auf globigere Business-Notebooks umsteigen müssen. Doch im Gegensatz zu ihren Vorgängermodellen haben auch diese glücklicherweise an Größe und Gewicht eingebüßt.

Anschlüsse

Die Anschlüsse finden beim Laptopkauf oftmals nur wenig Beachtung, da sie erst wichtig werden, wenn sie benötigt werden. So sind zum Beispiel Netbooks und Ultrabooks auf Grund ihrer Größe eher spärlich mit USB-, HDMI- und Kopfhöreranschlüssen ausgestattet.

Überlege dir deshalb, welche Anschlüsse du für deine tägliche Arbeit brauchst und welche du bei deinem Vorgängermodell regelmäßig benutzt hast. Hast du den Screen deines Notebooks mit Hilfe der HDMI-Schnittstelle auf den Fernseher übertragen? Wie steht es um deine USB-Anschlüsse für deine Computermaus und die externe Festplatte?

Display

Für viele ist das Display das Herzstück des Notebooks. Insbesondere das Apple MacBook Pro besticht mit seinem Retina Display durch eine extrem gute Auflösung, bei der das menschliche Auge scheinbar nicht in der Lage ist, einzelne Pixel zu erkennen.

Ein Kriterium, das mir bei Displays weitaus wichtiger ist, ist die Entspiegelung, da es einfach nur lästig ist, draußen zu arbeiten und den Bildschirm nicht zu erkennen. Glänzende Displays mit einer hohen Farbbrillanz haben generell das Problem, dass sie mehr spiegeln als andere Bildschirm.

Auch bei den verschiedenen Blickwinkeln auf den Monitor gibt es bei vielen Modellen Qualitätseinbußen. Bist du beispielsweise als Fotograf oder Webdesigner tätig, dann solltest du dir ein Notebook mit einem IPS-Display anschaffen, da hierdurch eine hohe Farbgenauigkeit und kräftige Darstellung gewährleistet wird.

Akkuflaufzeit

Während mein Notebook mir gerade anzeigt, dass der Akku in zehn Minuten den Geist aufgibt und ich mich langsam aber sicher auf die Suche nach meinem Netzkabel machen muss, wird mir (wieder einmal) bewusst, welch große Bedeutung die Akkulaufzeit für mich hat.

Umso besser, dass es heutzutage Geräte gibt, die mehr als zehn Stunden ohne Steckdose auskommen. Weniger gut ist dabei die Tatsache, dass die Leistung und die Ausstattung des Notebooks unmittelbar mit der Akkulaufzeit zusammenhängt. Irgendwie logisch, denn wer mehr arbeitet, benötigt zugleich mehr Energie.

Der Akku absoluter Power-Maschinen ist nicht so beständig als bei weniger leistungsfähigen Rechnern. Dabei spielt auch die Größe des Displays eine maßgebende Rolle, denn mit wachsender Displaydiagonale sinkt die Laufzeit.

Überlege dir auch hier ganz genau, wofür du deinen Laptop benötigst. Wenn du auf Langatmigkeit setzt, dann bist du bei einem Ultrabook mit stromsparender Hardware bestens aufgehoben. Wenn ein solches deinen Anforderungen nicht genügt, dann musst du wohl oder übel auf eine lange Akkulaufzeit verzichten.

Festplattenspeicher

Ganz plump gesagt richtet sich die Größe deines Festplattenspeichers danach, was du auf deinem Laptop speichern möchtest. Macht Sinn, oder? Hast du also Unmengen an großen Dateien, wie zum Beispiel Bilder, Videos oder Musik, dann ist eine Festplatte mit mindestens 300 Gigabyte notwendig. Falls du nach getaner Arbeit regelmäßig Computerspiele zockst, musst du mehr als 750 Gigabyte einplanen.

In den vergangenen Jahren hat der Festplattenspeicher etwas an Bedeutung verloren. Der Grund dafür sind verschiedene Cloud-Dienste, wie zum Beispiel Dropbox, wo du für 9,99 Euro bis zu einem Terrabyte an Daten ablegen kannst.

Gerade in Verwendung mit einem Cloud-Dienst bieten sich die optisch kleineren SSD-Speicher an, die meist in Ultrabooks verwendet werden. SSD-Speicher sind nicht nur platzsparender als die gewöhnlichen Festplatten, sondern vor allem unempfindlicher bei Erschütterungen und schneller bei der Verarbeitung von Daten. Einziger Nachteil: Der höhere Preis.

Prozessorleistung

Benutzt du den Laptop nur zum Surfen, Bloggen und Beantworten von E-Mails, dann spielt die Prozessorleistung keine allzu große Rolle und du kannst dich mit günstigen Netbooks und Notebooks ab 250 Euro begnügen. Verbringst du viel Zeit mit Bild- und Videobearbeitung, dann solltest du neben viel Arbeitsspeicher auch über einen schnellen Prozessor verfügen.

Der Prozessor ist das eigentliche Herz eines jeden Laptops. Auch wenn weitere Details dazu meine Kompetenzen überschreiten, habe ich mir angelesen, dass Zweikernprozessoren, so genannte Dual Core, mittlerweile die Regel sind und du auch als Maßstab für den Kauf deines Rechners sehen solltest.

Betriebssystem

Bei der Auswahl des Betriebssystems scheiden sich die Geister. So habe ich in regelmäßigen Abständen Diskussionen mit Apple-Jüngern, die gegen Windows giften. Auf der anderen Seite kommen Windows-Nuzter, zu denen auch ich zähle, nicht dem Betriebssystem von Apple zurecht und verzweifeln schier daran.

Fakt ist, dass du, wenn du großen Wert auf ein bestimmtes Betriebssystem legst, dich zwischen Windows, Mac OS, Chrome OS und Linux entscheiden kannst. Während Windows das am meisten verbreitetste System ist und Mac OS für Apple-Geräte konzipiert wurde, nutzen Chrome OS ebenso wenige wie Linux, an dem sich vor allem Tüftler erfreuen.

Verwendest du Programme, die ausschließlich für Windows hergestellt wurden, dann macht es natürlich keinen Sinn ein Apple-Produkt zu kaufen. Außer du spielst dir das Betriebssystem auf deinen Apple-Rechner, was unter all den Apple-Anhängern jedoch zu größter Aufruhr führen könnte.

Ganz egal, welches Betriebssystem du auswählst, achte darauf, dass es bereits vorinstalliert wurde, um eventuell weitere Kosten für die Anschaffung zu vermeiden.

Entscheidung für das neue Notebook naht

Da mein aktuelles Toshiba-Notebook, wenn auch etwas langsam und laut, noch immer funktioniert und ich damit nahezu reibungslos arbeiten kann, bin ich keinem allzu großen Druck ausgesetzt, schnellstmöglich einen neuen Rechner zu kaufen.

Daher habe ich mir bei meiner Auswahl genügend Zeit gelassen und leider bis heute noch keine endgültige Entscheidung getroffen, was das Modell betrifft. Da ich aber viel unterwegs bin und dadurch die Größe sowie das Gewicht ebenso schätze wie eine lange Akkulaufzeit, wird meine Entscheidung auf ein Ultrabook fallen.

Doch welches es sein wird, steht noch in den Sternen, denn die Investition soll wohl überlegt sein. Aktuell stehen vier Ultrabooks in der engeren Auswahl, die meinen Anforderungen (nahezu) perfekt entsprechen:

Dell XPS 13

Dell XPS 13 (Werbelink)

Apple MacBook Air

Apple MacBook Air (Werbelink)

Lenovo Yoga 2 Pro-13

Lenovo Yoga 2 Pro-13 (Werbelink)

Asus Zenbook UX305FA

Asus Zenbook UX305FA (Werbelink)

Mit dem Dell XPS 13 hat sich durchaus ein Favorit herauskristallisiert, auch wenn ich auf Grund meiner Entscheidung gegen ein MacBook Air Gefahr laufe, dass ich mich dadurch von den meisten Entrepreneuren und Digitalen Nomaden abgrenze und eine Arbeitserlaubnis in CoWorking Cafés wie dem Berliner St. Oberholz dadurch erschwert wird.

Bevor ich mich aber endgültig festlege, möchte ich die einzelnen Modelle nochmal in Realität betrachten. Auch wenn das Design nicht ausschlaggebend für den Kauf sein sollte, ist es kein irrelevantes Kriterium. Ich werde dich auf alle Fälle auf dem Laufenden halten, welches Modell es letztendlich geworden ist.

Hast du bereits mit einem der obigen Ultrabooks Erfahrung gesammelt? Was ist dein Favorit?  Für Tipps von dir bin ich immer offen.

Photo Credit: Markus Spiske | unsplash.com

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Daniel Schöberl

Daniel ist Co-Founder von I Am Digital und mittlerweile selbst als Digitaler Nomade unterwegs, wo er sich mit Dienstleistungen im Sportmarketing, seinen Blogs und weiteren Online-Projekten seine Brötchen verdient.