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Arbeiten im Coworking Space in Offenburg - I Am Digital
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Arbeiten im Coworking Space in Offenburg

KiosK Offenburg

Deuschlandweit schießen Coworking Spaces regelrecht aus dem Boden. So auch im badischen Offenburg, wo Mitte des vergangenen Jahres das KiosK Office eröffnet wurde. Auch wenn das Büro nocht nicht allzu gut angenommen wird, so lässt es sich dort sehr gut arbeiten. Kaum einer weiß das besser als ich, da ich dort seit mittlerweile drei Monaten regelmäßig meinen Laptop aufklappe und meine Hausaufgaben erledige.

Ungefähr einmal pro Woche, meist freitags, niste ich mich seit Anfang des Jahres im noch sehr jungen Coworking Space in Offenburg ein. Mein Ziel dabei ist es ebenso kreativ wie produktiv zu sein und meine eigenen Projekte zu verwirklichen. Natürlich funktioniert das Arbeiten auch wunderbar von zu Hause aus, doch ich bin jemand, der ab und an einfach mal einen Tapetenwechsel braucht, um sich nicht ablenken zu lassen. 

Büro und Ausstattung im „KiosK Office“

Der noch relativ junge Coworking Space in der 60.000 Einwohner fassenden Weinstadt ist in der Region unter dem Namen KiosK Office bekannt und bildet zusammen mit seinem Pendant in Straßburg eine Einheit. Eines der Hauptziele der Organisatoren ist es, ein länderübergreifendes Netzwerk von Coworkern und Gründern aufzubauen, weshalb in regelmäßigen Abständen Events stattfinden, um den Austausch zu fördern, auch wenn es dabei die ein oder andere Sprachbarriere gibt.

Die Räumlichkeiten in Straßburg habe ich bisher noch nicht zu Gesicht bekommen, werde ich auf Grund der geringen Distanz von 23 Kilometern in naher Zukunft sicherlich noch nachholen. Das Offenburger KiosK besteht jedenfalls aus einem Großraumbüro mit acht Schreibtischen, einer Sitzecke mit zwei ziemlich bequemen Ledersesseln und einer kleinen Kaffeeküche. Zusätzlich wird den Coworkern je nach Bedarf ein weiterer Besprechungsraum zur Verfügung gestellt, was für die nötige Ruhe sorgt, um konzentriert und vor allem effizient zu arbeiten.

Um auch offline arbeiten zu können, sind die einzelnen Schreibtische bestens mit Büromaterialien in Form von Schere, Spitzer, Kugelschreiber, Kleber und Ablagen ausgestattet. Für mich ein großer Vorteil, da ich eigentlich jede Chance nutze, um ausnahmsweise mal nicht auf den flimmernden Bildschirm zu starren und vorläufige Ideen zu Papier zu bringen. Besonders gut gefällt mir auch, dass Magazine zu den Themen Start-Ups und Entrepreneurship kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

zwoa

Öffnungszeiten, Preise und zusätzliche Features

Da der Coworking Space ein Teil des TechnologieParks ist, wo junge Unternehmen ihren Sitz haben und Gründer an die Hand genommen werden, richten sich die Besuchszeiten nach deren allgemeinen Öffnungszeiten. In der Regel ist dies von 8 Uhr bis 18 Uhr. Es bleibt also durchaus genügend Zeit, um seine Sachen erledigt zu bekommen. Wer sich für einige Wochen oder Monate einen der acht Schreibtische anmietet, der kommt in den Genuss eines eigenen Schlüssels und kann sich seine Arbeitszeiten somit noch freier gestalten.

Hier ein Überblick über die Preise (Stand: 2.3.2016):

  • Tagesticket: 12 Euro
  • 1 Woche: 50 Euro
  • 2 Wochen: 80 Euro
  • Monatsticket: 182 Euro
  • 6 Monate: 780 Euro

Wenn du keinen der obigen Tarife wahrnehmen kannst, aus welchen Gründen auch immer, dann sind die Verantwortlichen des Coworking Spaces durchaus kompromissbereit. So durfte auch ich mich über einen gesonderten Preis freuen, da ich eben nur einen Tag in der Woche vor Ort bin und kein wirkliches Abo-Modell auf meine Mietzeiten anwendbar war.

Generell sind die Betreiber und Mitarbeiter im Offenburger TechnologiePark sehr zuvorkommend. Nicht zuletzt, weil der Netzwerkgedanke stets eine große Rolle spielt und ich regelmäßig zu Netzwerk- und Gründerveranstaltungen eingeladen werde.

Teeküche

Coole Location mit Luft nach oben

Trotz all der Lobhudelei und meinem allgemeinen Wohlbefinden in meinem Teilzeit-Büro gibt es zwei durchaus gravierende Punkte, die mich in Bezug auf den Coworking Space in Offenburg noch nicht ganz zufrieden stellen, nämlich …

1. Coworking alleine ist kein Coworking

Übersetzt bedeutet Coworking „zusammen arbeiten“. Und genau da liegt das Problem, denn die meiste Zeit habe ich das Großraumbüro für mich alleine. Ob es daran liegt, dass freitags kein anderer Coworker Lust hat zu arbeiten wage ich zu bezweifeln. Vielleicht ist der Coworking Space aber auch einfach noch zu unbekannt oder es mangelt tatsächlich an der Nachfrage in und um Offenburg.

2. Internetverbindung mit Verbesserungspotenzial

Für Webworker, wie auch ich einer bin, hat eine funktionierende Internetverbindung oberste Priorität. An der Stabilität ist auch nichts auszusetzen, allerdings ließ die Geschwindigkeit bei meinen letzten beiden Besuchen doch sehr zu wünschen übrig, wie die beiden folgenden Screenshots der App Ookla Speedtest zeigen:

Speedtest Offenburg

Grundsätzlich reicht die Bandbreite absolut aus, um meine Taskliste abzuarbeiten, doch gerade beim Anschauen von Videos und dem Streamen von Musik kann ein Aussetzer schon mal vorkommen. Wie die Verbindung ist, wenn mehrere Nutzer vor Ort sind, konnte ich leider noch nicht prüfen, da der Höchststand bei meiner Anwesenheit bisher nicht über die Zahl drei hinausging.

Allgemeines Fazit ist zufriedenstellend

Alles in allem bin ich ein großer Fan des KiosK Office und dankbar dafür, dass es in einer doch eher überschaubaren Stadt wie Offenburg überhaupt die Möglichkeit des Coworkings gibt. Nicht zuletzt, weil ich dort unheimlich produktiv und konzentriert arbeiten kann. Trotz der extrem geringen Präsenz an Coworkern durfte ich sogar den ein oder anderen hilfreichen Kontakt knüpfen und ich bin guter Dinge, dass in Zukunft weitere der acht Arbeitsplätze besetzt werden.

Vielleicht verhilft der heutige Beitrag dazu, den ein oder anderen Badener zu einem Besuch im TechnologiePark zu bewegen. Weitere Informationen bekommst du unter www.starthop.eu/kiosk-office, sofern du der französischen Sprache mächtig bist oder auf der Website des TPO. Ansonsten kannst du dich bei Fragen natürlich auch gerne an mich wenden.

Welche Erfahrung hast du bisher mit Coworking Spaces gemacht? Über eine kurze Antworte in den Kommentaren würde ich mich freuen.

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Daniel Schöberl

Daniel ist Co-Founder von I Am Digital und mittlerweile selbst als Digitaler Nomade unterwegs, wo er sich mit Dienstleistungen im Sportmarketing, seinen Blogs und weiteren Online-Projekten seine Brötchen verdient.